Sin City – A Dame to Kill For

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Bild: The Weinstein Company

So Freunde der bewegten Bilder! Heute steht „Sin City – a Dame to Kill For“ auf dem Programm.

Vorab muss man sage dass ich ein kleiner Sin City Fan bin und es deshalb sein kann dass die Wertung dadurch etwas nach oben geht. Aber wenn dann so max. 0,5 Punkte.

Anmerkung: 3D ist bei dem Film sowas von fürn Arsch. Wahnsinn. So hatte ich das noch nie. Das einzig coole waren die Schneeflocken. Aber das war wirklich das einzige! Geldmacherei… Allein dafür müsste man denen 5 Punkte streichen. Aber gut, der Film kann ja nichts dafür dass irgendwann irgendeiner auf die Idee kam „Hey, wir machen das in 3D. Meine kleine will Reitstunden, die Alte nen neuen Gärtner und ich nen Porsche“.

Zum Film: Ne ganze Menge Blut, abgerissene Gliedmaßen und Köpfe. Was aber alles durch die schwarz-weiß Optik (mit ein paar Ausnahmen) des Films nicht so krank rüber kommt wie das sonst der Fall wäre. Die Sprüche sind markig und „pseudo tiefsinnig“. Aber es ist halt Sin City, das muss man im Hinterkopf behalten. Ein Sin City ohne seine Anti Helden die in ner Mülltonne aufgewachsen sind ist kein Sin City. Und dass man in (Ba)sin City seine Lebensweisheiten zwischen ner Flasche billigem Fusel, den Schenkel einer Nutte und mit ner gebrochenen Nase aufschnappt und nicht auf ner Ostküsten Uni bei nem Schnupfer gutem Cocain bezahlt von Daddy ist halt mal so. Dafür lieben wir sie!

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Bild: The Weinstein Company

Wer sich Sin City anschaut muss sich darüber im klaren sein: Auseinandersetzungen werden meist auf den kleinsten Gemeinsamen Nenner runter gebrochen. Gewalt. Das hat etwas Ursprüngliches. Da wird nicht lange gefackelt und diskutiert. Und erst recht nicht über Konsequenzen nachgedacht. Das ist mal ganz erfrischend wenn man an Filme denkt in denen der Bösewicht (in Sin City gibt es sowieso nur wenige auf die die Beschreibung „böse“ nicht zutreffen würde) erst ne halbe Stunde lang seinem Gegner den Evil Masterplan in allen Details erklärt. In Sin City gibts ne Kugel ins Gesicht, nen Messer in den Hals oder nen Finger ins Auge. Zap. Klappe zu, alle tot.

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Bild: The Weinstein Company

Wie im 1. Teil gibt es nicht wieder DEN einen Handlungsstrang. Es sind wieder mehrere. Manche länger und ausführlicher, manche kürzer und weniger ausführlich. Der Hauptstrang (zumindest wenn man nach dem Titel geht) ist mir aber etwas zu dominant geraten. Dagegen wirken die anderen quasi wie ungeliebte „anhängsel“. Auch gibt es meiner Meinung nach einen Zeitsprung ein „ähm… ok?!“ Gefühl weckt.

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Bild: The Weinstein Company

Natürlich muss sich sein Sin City 2 mit dem Vorgänger messen. Und im Vergleich damit hinkt er etwas hinterher. Gut, Teil 1 ist fast 10 Jahre her. Eventuell sehe ich den 1. Teil auch nur mit einer postiven Verklärung der Vergangenheit. Ich war jung, das Leben einfach und man hat noch alles in D-Mark umgerechnet….

Deshalb folgende Punktevergabe: 7,5/10

7_5

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