Who am I – Kein System ist sicher

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© Sony Pictures Germany

Mal wieder eine deutsche Produktion die nicht auf „lustig“ oder „romantisch“ macht. Das ist generell schonmal schön. Denn irgendwie zimmern wir ganz ordentliche Thriller zusammen. Man darf nur nicht vergessen Til Schweiger vorher weg zu sperren. Dann wird alles gut.

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Who Am I – Kein System ist sicher. Ein sehr aktueller Film was die Handlung an geht. Das Internet, Hacker, Cracker, das Darknet (nicht zu verwechseln mit Darkrooms. Hört sich ähnlich an, ist aber was ganz anderes). Jetzt darf man natürlich eines nicht machen: Darauf hoffen dass das was die Jungs da treiben alles authentisch ist. Schon allein die Darstellung dass Maschinensprache quasi der Wunderzauberstab des Hackens ist und scheinbar jeder Hacker min. 3 Bildschirme braucht auf denen in 25 verschiedene Fenstern Zahlenkolonnen rauf und runter laufen… Naja. Aber es ist ja auch keine Dokumentation und mich stört es kein bisschen.

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© Sony Pictures Germany

Was ich extrem gut finde: Der Film löst sich von der Illusion in jedes System bequem von der Couch aus nur mit Hilfe eines Computers rein zu kommen. Physische Barrieren (Serverzentrum welches nicht mit dem Internet verbunden ist usw.) müssen überwunden werden. So richtig mit raus gehen und frischer Luft und so. Und das ist das Interessante. Quasi ein kleines bisschen „Oceans 11“ mit Hackern. Und das kommt ganz gut!

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© Sony Pictures Germany

Was ebenfalls gut kommt sind die Bilder. Das dunkel gehaltene Setting sieht verdammt schön aus! Clubs, leuchtende Bildschrime, zugezogene Vorhänge, mit dem Porsche in schnellen Bildwechsenl durch die Nacht jagen. Die Mischung macht´s! Es erinnert ein bisschen an Stereo. Und das ist auf keinen Fall was schlechtes! Die Bilder bleiben im Kopf!

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© Sony Pictures Germany

Auch die Leistung der Schauspieler kann sich sehen lassen. Tom Schilling, Elyas M’Barek, Wotan Wilke Möhring, Antoine Monot Jr. und Hannah Herzsprung machen ihre Sache gut! Verschiedene Charakterzüge werden gut und glaubhaft dargestellt. Ich nehm denen die Rollen ab. Und ich bin alles andere als leichtgläubig!

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© Sony Pictures Germany

Auch die Rolle der Hanne Lindberg ist mit Trine Dyrholm erstklassig besetzt. Man nimmt ihr den eher (wenn auch nur Oberflächlich) kühlen Charakter ab. Schön!

Natürlich hat der Film auch ein paar Schattenseiten. Das sind zum einen die Ortswechsel. Sie sind nicht immer leicht nachzuvollziehen. Es geht Schlag auf Schlag. Wenn man sich darüber keine großen Gedanken macht fällt es nicht direkt auf aber es gibt meiner Meinung nach schon den ein oder andren seltsamen Ortswechsel.

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© Sony Pictures Germany

Und dann ist da noch das Ende. Ich will nicht groß spoilern denn ich hasse es „Kritiken“ zu lesen die einem dann die Story versauen. Und es ist echt schwer etwas zu diesem Ende zu schreiben ohne etwas entscheidendes zu verraten. Nur so viel: Manchmal ist weniger mehr. Wenn ihr es seht wisst ihr was ich meine.

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© Sony Pictures Germany

Who Am I ist auch wieder ein Film bei dem der Soundtrack nicht unerwähnt bleiben sollte. Die Musik passte einfach! Ihr kennt das bestimmt: Ihr hört ein Lied aus dem Soundtrack und habt sofort die Bilder des Films vor Augen. So muss das sein! Aber ich schreibe wieder nur drüber. Hört doch selbst rein!

Zum Schluss meine Wertung: 7,5/10 Sternchen!
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