The Bachelor Weekend

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© drei-freunde Filmverleih

Den Iren scheint langweilig zu sein. Und was machen Iren wenn ihnen langweilig ist? Genau! Guinness trinken, Kobolde jagen und jetzt scheinbar auch Filme produzieren. Zumindest kommt es mir so vor als ob in letzter Zeit recht viele irische Filme raus kommen. Das muss erst mal nicht schlecht sein (siehe „Am Sonntag bist du tot„). Und die irischen Schauspieler sind ja auch nicht verkehrt.

Jetzt ist „The Bachelor Weekend“ aber mal wieder so ein Film bei dem ich leicht zwiegespalten bin. Auf der einen Seite mag ich es wenn Junggesellenabschiede in den unkontrollierbaren Wahnsinn abdriften (außer man presst mit aller Gewalt 3 Teile daraus). Auf der anderen Seite bekomme ich das kalte kotzen wenn man in einen Film der vor geschmacklosen Witzen (nicht dass das grundsätzlich schlecht wäre) nur so tropft auf so billige Art und Weise noch Moral und Lektionen rein packen muss. Es gibt Filme die das gut verpacken und bei denen sich das schön in die Story einbettet. „The Bachelor Weekend“ ist keiner von diesen Filmen. Es nervt einfach nach einer gewissen Zeit.

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© drei-freunde Filmverleih

Es passte bei diesem Film einfach nicht zusammen. Geschmacklose Witze (ich steh da drauf), dann eine Moral, dann noch geschmacklosere Witze (ich mag das!), dann eine Lektion fürs Leben, dann nackt durch den Wald rennen (mir wäre das zu kalt), Lebensweisheit usw. Das ist keine Gefühlsachterbahn, das ist ein ständiges „auf die Fresse fallen“ weil einem irgend ein Penner Stöcke zwischen die Beine wirft. Dabei hätte es ein schöner Spaziergang werden können! Schade.

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© drei-freunde Filmverleih

Jetzt hat „The Bachelor Weekend“ aber nicht nur schlechte Seiten. Die Schauspieler sind toll! Allen voran Peter McDonald als „The Machine“. Er hat den Dreh irgendwie raus. Mir gefällt wie er die Rolle spielt. Und immerhin kann er ja nichts für den Plot. Dann wären da natürlich noch seine „Mitstreiter“. Ich nenne sie einfach mal „Die Hobbits“. Hugh O’Conor als Fionnan (schwer auszusprechen), Andrew Scott als Gav.. ähh Davin, Brian Gleeson (übrigens der Sohn von Brendan Gleeson, die Ähnlichkeit ist nicht zu verbergen) als Simon, Andrew Bennett als großer und Micheal Legge als kleiner Kevin. Die Jungs reißen den Film zum Glück um ein paar Punkte nach oben. Aber ob es viel helfen wird?

Der Film spielt natürlich in Irland. Eigentlich DIE Gelegenheit für tolle Bilder. Aber viel mehr als Wald, nen Tümpel und hier und da mal nen Hügel gibt es im Film nicht zu sehen. Dabei hätte man da bestimmt auch noch ne Moral reinpacken können. Naja: Klappe zu, Affe tot.

Aber genug geschrieben. Besser wird es nicht. Auch wenn ich es mir gewünscht hätte.

Meine persönliche Wertung: 5,5/10 Sternchen.
5_5

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