Big Eyes

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© StudioCanal

Diesen Film habe ich zum Glück in einer Sneak erwischt. Der wäre ansonsten total an mir vorbei gegangen. Und das kanns ja wohl nicht sein!

Big Eyes beruht auf einer wahren Begebenheit. Und in diesem Fall sogar recht nah an der Wahrheit. Der Film dreht sich um die Malerin Margaret Keane. Kennt ihr nicht? Kein Problem, damit seid ihr nicht alleine. Die gute Frau hat Kinder gemalt. Kinder mit großen Augen. Nein, keine Mangas. Auch nichts mit Tentakeln oder so. Einfach nur Straßenkinder mit großen Augen. Und das immer und immer und immer wieder. Aber ich bin kein Kunstkritiker und die Frage „Was ist eigentlich Kunst“ würde hier zu weit führen. Wobei es aber wohl zwei Kriterien gibt die man erfüllen sollte wenn man „gute“ Kunst schaffen möchte: Entweder man hat Bilder gemalt die einfach zu verstehen sind, man selbst ist aber schon seit min. 300 Jahren tot. Oder man malt echt abgefucktes Zeug das keine Sau so richtig kapiert aber die angesagten Kritiker zu viel Angst haben diese Tatsache zuzugeben. Ja, ich glaube wenn man sich daran hält hat man ganz gute Chancen ein gefeierter Star am Kunsthimmel zu werden. Zumindest von der Kritiker Seite aus.

Margaret und Walter Keane (Amy Adams, l., Christoph Waltz, r.)
© StudioCanal

Zurück zum Film. Der Film zeichnet ein schönes Portrait von Margaret Keane. Eng an der Wahrheit, ausgeschmückt da wo es sinnvoll ist. Natürlich hat Amy Adams ihren Teil dazu beigetragen dass Margaret Keane glaubwürdig auf die Leinwand kam. Christoph Walz hat man schon wesentlich stärker gesehen, das mag aber auch an der Rolle liegen. Der Film hat meiner Meinung nach ein großes Problem. Die wahre Begebenheit. Die gibt halt nicht viel her. Der Film hätte an einigen stellen die Möglichkeit so richtig schön ins „böse“ zu Kippen, aber die Vorlage lässt das einfach nicht zu. Und das ist schade.

Wenn man sich das jetzt alles durchgelesen hat kann sich wohl jeder selbst ein Bild daraus malen. Kein Hit, kein Flop, eher oberes Mittelmaß. 6,5/10

6_5

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2 Kommentare

  1. Ich habe den Film auf der Berlinale in OmU gesehen und mir ging es ähnlich. Der Film ist nicht wirklich schlecht, aber auch kein Meisterwerk. Christoph Waltz spielt mir zu übertrieben, aber die Gerichtsszene war trotzdem sehr lustig. Ich finde auch, dass der Film etwas mehr in die Tiefe gehen müsste, die damalige Zeit und die geltenden Werte hätte man noch besser beleuchten können um zu verstehen, warum Margaret ihren Mann nicht gleich verlassen hat.

    Meine Review gibt’s hier: https://filmkompass.wordpress.com/2015/03/26/big-eyes-omu-2014/

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